Eigenkapital
Eigenkapital ist für den Erwerb von Wohneigentum entscheidend. Im Normalfall sollte es mindestens 20 Prozent des Kaufpreises bzw. der Anlagekosten betragen. Dabei können Sie auch Vorsorgegelder der 2. und der 3. Säule als Eigenmittel einsetzen.
Tragbarkeit der finanziellen Aufwendungen
Die Kosten, die nach dem Kauf jedes Jahr anfallen, sollten normalerweise nicht höher sein als ein Drittel des Bruttoeinkommens. Beachten Sie, dass der Hypothekarzins sinken, aber auch steigen kann.
1. und 2. Hypothek sowie Amortisationen
Die 1. Hypothek wird normalerweise bis 67 % des Verkehrswerts (Kaufpreis oder Baukosten) gewährt. Die 2. Hypothek deckt den darüberliegenden Teil der Finanzierung bis max. 80% des Verkehrswertes ab. Zudem sollte sie innerhalb von 20 Jahren oder spätestens bis zur Pensionierung amortisiert werden.
Nebenkosten
Die Nebenkosten setzen sich aus dem Gebäudeunterhalt und den Betriebskosten (Strom, Wasser, Heizung usw.) zusammen. Hinzu kommen öffentlich-rechtliche Abgaben wie Liegenschaftssteuern, Wasser, Abwasser, Kehrichtabfuhr und Versicherungsprämien. In der Regel betragen die Nebenkosten pro Jahr rund 1 % des Verkehrswerts.

