FAQ - Häufig gestellte Fragen und Antworten

Weitere Fragen und Antworten zum eBanking finden Sie hier.

  • Warum soll ich mein Geld anlegen?

     

    Als Basis für Ihre Ersparnisse dient Ihr Sparkonto. Für die nicht unmittelbar benötigte Liquidität bieten Ihnen die Anlagelösungen von Valiant langfristig bessere Ertragschancen. Durch die Teilnahme an den Finanzmärkten können langfristige finanzielle Ziele effizienter erreicht werden. 

  • Wer ist von der Harmonisierung des Zah-lungsverkehrs betroffen?

     

    Die Umstellung des Zahlungsverkehrs betrifft alle Marktteilnehmenden auf dem Schweizer Finanzplatz. Die Auswirkungen im Einzelfall sind jedoch unterschiedlich ausgeprägt. So wird ein Konzern mit einer eigenentwickelten Finanzsoftware stärker betroffen sein als ein KMU, welches seinen Zahlungsverkehr über eine Standardsoftware abwickelt. Für den Endkunden wird sich die Harmonisierung insbesondere am neuen Einzahlungsschein mit Datencode zeigen.

  • Wie hoch ist der aktuelle Maximalbetrag für die Säule 3a?

     

    Erwerbstätige mit Anschluss an eine Pensionskasse können jährlich maximal CHF 6 826.00 in die Säule 3a einzahlen. Erwerbstätige ohne Anschluss an eine Pensionskasse können bis zu 20% des Erwerbseinkommens (Nettolohn nach den Abzug der Sozialversicherungsbeiträge), maximal CHF 34 128.00 einzahlen.

  • Muss ich einen fixen Betrag in die Säule 3a einzahlen?

     

    Bei einer Banklösung können Sie Ihren jährlichen Beitrag bis zum Maximum frei wählen. Die Ausnahme ist, wenn fixe Amortisationszahlungen via die Säule 3a für das Eigenheim mit der Bank vereinbart wurden. Bei einer Versicherungslösung ist die Prämie dagegen meist fixiert. 

  • Wie lautet meine eigene IBAN?

     

    Die IBAN Ihres Kontos finden Sie auf dem Kontoauszug, im e-Banking und auf der Maestro-Karte. Mit unserem IBAN-Rechner wandeln Sie Ihre Kontonummer in eine International Bank Account Number (IBAN) um. Sie zahlen damit noch einfacher und schneller.

  • Worauf muss ich beim Geldanlegen achten?

     

    Eine Geldanlage sollte immer auf Ihre persönliche, private und finanzielle Situation abgestimmt sein. Daher ist es unerlässlich vor einem Anlageentscheid eine klare Strategie mittels persönlichem Anlegerprofil zu definieren. 

  • Bis wann muss ich den Betrag in die Säule 3a einzahlen, damit ich diesen von der Steuer absetzen kann?

     

    Die Gutschrift auf dem Säule 3a Konto muss bis spätestens am 31. Dezember erfolgen. Valiant empfiehlt, die Überweisung spätestens Mitte Dezember zu veranlassen. So stellen Sie sicher, dass die Gutschrift auf Ihrem Säule 3a Konto rechtzeitig erfolgt.

  • Ist eine Harmonisierung auf den ISO 20022-Zahlungsstandard notwendig?

     

    Ja, die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ist notwendig um den steigenden Anforderungen unter anderem aufgrund der Digitalisierungen und Regulierungen gerecht zu werden. Mit der Harmonisierung im schweizerischen Zahlungsverkehr werden folgende Hauptziele verfolgt:

    • Möglichst harmonisierte Verfahren, Standards und Formate: weitestgehend Angleichung an europäische Standards
    • Möglichst umfassende Eliminierung von Redundanzen: Die Angaben der Banken und der PostFinance sind identisch strukturiert aufbereitet
    • Minimierte Weiterentwicklungs- und Unterhaltskosten: Angleichung von in- und ausländischen Überweisungsverfahren
    • Reduktion der Belegvielfalt: Belegarten mit und ohne strukturierte Referenz werden zusammengefasst
    • Mitlieferung von durchgängigen Referenzen: automatisierte Verarbeitung dank durchgängiger Referenzen
    • Zusatznutzen durch Integration eines QR-Codes im neuen Zahlbeleg: Steigerung der Straight-through-processing-Raten (STP-Raten)

    Einfachere Umsetzung zukünftiger Compliance-Anforderungen: flexibler ISO 20022-Standard vereinfacht technische Anpassungen

  • Welches sind die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Geldanlage

     

    Diversifikation: Ein Portfolio muss ausgewogen mit verschiedenen Wertschriften bestückt sein. Nach dem Motto nicht alle Eier in einen Korb legen, können durch Diversifikation die Schwankungen der Einzeltitel ausgeglichen werden. - Disziplin: Entscheidend für den Anlageerfolg ist die konsequente und langfristige Umsetzung der gewählten Anlagestrategie. - Expertenwissen: Stützten Sie sich auf das Know-How der Profis. Ihr Berater und die Anlagespezialisten der Valiant beraten Sie gerne. 

  • Was ist zu tun für Privatkunden?

     

    Aktuell besteht für Privatkunden ohne Software grundsätzlich noch kein Handlungsbedarf. Als Nutzer der Zahlungsverkehrsprodukte müssen Privatkunden nichts unternehmen. Wenige Privatkunden haben eine Finanzsoftware im Einsatz, bei jenen erfolgt die Umstellung auf ISO 20022 im Rahmen eines Software-Updates analog den Geschäftskunden.

  • Welche Anlagemöglichkeiten bietet mir Valiant?

     

    Die Anlageberatungsangebote bei Valiant sind breit und individuell auf unsere Kunden abgestimmt. Valiant-Kunden können aus Lösungen wie der kompletten Delegation der Anlageentscheide an die Bank, bis zu selbstverwalteter Depotbeziehung gemäss ihren Bedürfnissen auswählen.  

  • Wie und wann soll ich den Beitrag in die Säule 3a überweisen?

     

    Den Beitrag können Sie als einmalige Zahlung oder in Tranchen mit einem Dauerauftrag überweisen; ganz nach Ihrem Bedürfnis. Auf Grund der höheren Verzinsung auf dem Säule 3a Konto im Vergleich zu anderen Konten macht eine Einzahlung Anfangs Jahr Sinn. Dabei ist zu beachten, dass einmal in die Säule 3a eingezahlte Beträge nicht mehr frei verfügbar sind.

  • Was muss ich als Geschäftskunde, welcher eine Finanzsoftware nutzt, tun?

     

    • Prüfen Sie, ob Ihr Softwarehersteller Updates auf ISO 20022-Formate bietet.
    • Aktualisieren Sie Ihre Finanzsoftware mit einem Update auf den ISO-Standard.
    • Testen Sie Ihre Zahlungsverkehrsprozesse.
    • Nutzen Sie die Vorteile von ISO 20022 und optimieren Sie Ihre Prozesse.
  • Wie unterscheiden sich die Beratungsangebote der Valiant?

     

    Vorwiegend unterscheiden sich die Angebote in der Beratungsintensität. Mit der Wahl Ihrer Beratungslösung entscheiden Sie wie intensiv der Austausch mit Ihrem Berater stattfindet und dadurch auch den Preis der Dienstleistung. 

  • Wo muss ich meine Einzahlung in die Säule 3a anmelden?

     

    Sie erhalten von Valiant im Januar des auf die Einzahlung folgenden Jahres eine Bescheinigung über den an die Säule 3a geleisteten Beitrag. In Ihrer Steuererklärung können Sie diesen Betrag vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen und die Bescheinigung der Steuererklärung beilegen.

  • Darf ich mehr als ein Säule 3a-Konto eröffnen?

     

    Sie erhalten von Valiant im Januar des auf die Einzahlung folgenden Jahres eine Bescheinigung über den an die Säule 3a geleisteten Beitrag. In Ihrer Steuererklärung können Sie diesen Betrag vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen und die Bescheinigung der Steuererklärung beilegen.

  • Was sind pain-Meldungen?

     

    Überweisungen werden bei Banken neu anstelle des DTA-Formats als pain.001 gemäss dem ISO 20022-Standard übermittelt.

  • Wie finde ich das für mich optimale Angebot?

     

    Ihr Kundenberater wird gemeinsam mit Ihnen die für Sie optimale Lösung eruieren: Möchten Sie einen intensiven Kontakt mit Ihrem Berater? Möchten Sie die Anlageentscheide vollumfänglich in die Hände der Spezialisten legen? Möchten Sie in Direktanlagen wie Aktien und Obligationen investieren oder kann Ihr Bedürfnis mit einem Anlagefonds abgedeckt werden? Die Antworten auf diese und weitere Fragen führen sie zu Ihrem optimalen Angebot. 

  • Warum entscheide ich mich für ein Beratungsangebot von Valiant?

     

    Valiant stellt seinen Kunden einfache und transparente Anlagelösungen zur Verfügung. Im Beratungskontext werden Anlegern ausschliesslich Retrofreie Anlagelösungen zur Verfügung gestellt. Mit dem Leistungsversprechen von Valiant profitieren Sie als Kunde von einer attraktiven Leistung zu einem fairen Preis. 

  • Wie viel Steuern kann ich mit der Säule 3a sparen?

     

    Die mögliche Steuerersparnis ist abhängig von der Höhe des Einkommens und Vermögens sowie vom Wohnort. Im Durchschnitt sparen Personen, welche die Säule 3a nutzen, rund 25% des einbezahlten Betrages in Form von einer tieferen Steuerbelastung. Ihre genaue Einsparung können Sie auf unserer Website unter https://www.valiant.ch/de/online-dienste/tools-und-rechner/steuerersparnisrechner-3saeule/ berechnen.

  • Wo finde ich die Regelwerke für Überweisung nach Schweizer ISO 20022 Standard?

     

    Die Schweizer Guidelines für Kunde-Bank-Meldungen sind auf paymentstandards.ch publiziert.

  • Ist es aus steuerlicher Sicht überhaupt sinnvoll in die Säule 3a einzuzahlen, da ich dadurch zwar Steuern spare, bei der Auszahlung aber wiederum Steuern anfallen?

     

    Bei der Einzahlung wendet die Steuerverwaltung einen anderen Tarif (Einkommenssteuertarif) an als bei der Auszahlung (Vorsorgetarif). Da Letzterer in der Regel deutlich tiefer ist, resultiert trotz der Besteuerung der Auszahlung meist ein erheblicher Steuervorteil. 

  • Was ist ein pain.001?

     

    Die XML-Meldung «Customer Credit Transfer Initiation» (pain.001) wird zur elektronischen Erteilung von Überweisungsaufträgen durch den Kunden an Valiant verwendet.

  • Welche Dienstleistungen sind in der Beratungsgebühr inbegriffen?

     

    Anlegerprofil,  Depotgebühren (eigene/fremde), Courtagen oder Reduktion auf Courtagen,  Vermögensausweis (quartalsweise), Schweizer Steuerverzeichnis, Periodische Gespräche mit dem persönlichen Kundenberater, Portfoliooptimierung, Risikoüberwachung.

  • Was ist ein pain.002?

     

    Die XML-Meldung «Customer Payment Status Report» (pain.002) wird zur Information des Kunden über den Status von übermittelten Überweisungsaufträgen (pain.001) bzw. Einzugsaufträgen (pain.008) durch Valiant verwendet.

  • Was verstehe ich unter "Retrozessionsfreie Anlageberatung"?

     

    Retrozessionen sind Vertriebskosten, die Anlagefonds belastet werden und dadurch die Performance negativ beeinflussen. In den Beratungsangeboten von Valiant werden ausschliesslich retrofreie Anlagefonds empfohlen. Als Kunde können Sie daher von einer optimierten Fondsperformance profitieren. 

  • Wir sind verheiratet. Dürfen wir beide in die Säule 3a einzahlen?

     

    Wenn beide Ehepartner ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielen, können auch beide in die Säule 3a einzahlen. Für jeden Ehegatten gilt der für ihn massgebende Maximalbeitrag (mit oder ohne Pensionskasse).

  • Ist für Zahlungen an Begünstigte im Ausland immer eine IBAN notwendig?

     

    Für Zahlungen in Europa ist die Angabe der IBAN obligatorisch. Für Zahlungen in andere Länder ausserhalb Europas ist oft auch eine IBAN erforderlich. Besteht für eine Zahlung ausserhalb Europa keine IBAN, ist die Kontonummer zu verwenden.

  • Was ist der Unterschied zwischen der Säule 3a und 3b?

     

    Bei der Säule 3a handelt es sich um die gebundene Vorsorge. Einzahlung, Bezugsmöglichkeit und Begünstigung sind gesetzlich reguliert. Zudem hat die Säule 3a grosse steuerliche Vorteile. Der Säule 3b werden alle ungebundenen Vermögenswerte zugerechnet; beispielswiese Sparkonten, Immobilien und Wertschriften. Es bestehen weniger gesetzliche Vorschriften für die Bezugsmöglichkeit, die Einzahlung und Begünstigung. Die Säule 3b hat aber auch keine grundsätzlichen steuerlichen Privilegien.

  • Wie oft werden Beratungsgebühren belastet?

     

     Die Gebühren werden vierteljährlich belastet und werden auf dem durchschnittlichen Depotwert berechnet.

  • Kann ich auch Wertschriften ohne Beratung von Valiant halten

     

    Mit dem Angebot "Execution Only" bestimmen Sie die Zusammensetzung Ihres Portfolios absolut selbstständig. Sie übernehmen die Verantwortung über Ihre Anlageentscheide und tätigen Ihre Transaktonen über e-Banking oder Ihren Betreuer.

  • Wie werden inskünftig Zahlungen an Begüns-tigte im Ausland abgewickelt?

     

    Bei Zahlungen an Begünstigte im Ausland ändert sich grundsätzlich nach der Umstellung auf ISO 20022 nichts. Wichtig ist, dass die Umstellung auf ISO 20022 erfolgt.

  • Wieviel kann ich mit einem Teilzeitpensum in die Säule 3a einzahlen?

     

    Der maximal mögliche Beitrag in die Säule 3a ist nicht abhängig vom Grad der Beschäftigung, sondern ob Sie an einer Pensionskasse angeschlossen sind oder nicht. Es gelten die dementsprechenden Maximalbeiträge.

  • Kann ich in die Säule 3a einzahlen wenn ich arbeitslos bin?

     

    In den meisten Kantonen können Sie auch wenn Sie arbeitslos sind in die Säule 3a einzahlen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie Taggelder der Arbeitslosenversicherung beziehen. Valiant empfiehlt Ihnen, die Abzugsmöglichkeit der Einzahlung mit Ihrer Steuerverwaltung zu klären.

  • Was sind camt-Meldungen?

     

    Camt (Cash Management) handelt es sich um Avisierungen/Reportings, welche als XML-Meldungen im Verkehr Bank/ Kunde gemäss den Definitionen des ISO 20022-Standards übermittelt werden. Die camt-Meldungen ersetzen den MT940- und BESR V11-Meldungen.

  • Was ist der camt.052?

     

    Beim camt.052 handelt es sich um Intraday-Kontoauszüge. Die Auslieferung der ISO 20022-Meldung camt.052 für Intraday-Kontoauszüge (Kontoumsätze, Vormerkposten) erfolgt stündlich. Es sind jeweils sämtliche Buchungen seit dem letzten ordentlichen Kontoauszug in der camt.052-Meldung enthalten.

  • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, damit ich in die Säule 3a einzahlen kann?

     

    Sie müssen in der Schweiz erwerbstätig und AHV/IV-pflichtig sein. Auch Ausländer oder Grenzgänger mit Wohnsitz im Ausland können in die Säule 3a einzahlen, falls sie in der Schweiz arbeiten.

  • Unter welchen Voraussetzungen kann ich Gelder in der Säule 3a beziehen?

     

    Ein ordentlicher Bezug ist maximal fünf Jahre vor Erreichen des ordentlichen Pensionsalters (Frauen ab 59, Männer ab 60 Jahren) möglich.

    Ein vorzeitiger Bezug ist nur in folgenden Fällen möglich:
    - Innerhalb eines Jahres nach Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit oder Aufgabe der bisherigen Selbständigkeit und Aufnahme einer anderen selbständigen Erwerbstätigkeit
    - Bei einer Auswanderung
    - Für die Investition in selbstbewohntes Wohneigentum
    - Invalidität (Bezug einer vollen Invalidenrente)
    - Im Todesfall

  • Was ist der camt.053?

     

    Die XML-Meldung «Bank-to-Customer Statement» (camt.053) wird zur elektronischen Kontoinformation seitens der Finanzinstitute an deren Kunden verwendet. Der camt.053 ist der ISO 20022-Standard für Kontoauszüge und wird standardmässig mit den von der ISO publizierten Bank Transaction Codes (BTC) avisiert.

  • Bis wann muss ich Gelder aus der Säule 3a beziehen?

     

    Grundsätzlich muss die Säule 3a bei Erreichen des ordentlichen Pensionsalters (Frauen mit Alter 64; Männer mit 65) aufgelöst werden. Wenn Sie jedoch über dieses Alter hinaus ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen erzielen, kann der Bezug um maximal fünf Jahre aufgeschoben werden.

  • Was ist der camt.054?

     

    Belastungs- und Gutschriftanzeigen werden im ISO 20022-Standard durch camt.054-Meldungen abgedeckt. Die Auslieferung der Anzeigen erfolgt in der Regel ereignisgesteuert (z.B. nach der Auftragserteilung) laufend bei Ein- bzw. Ausgängen.

  • Bis wann muss ein Antrag an die Stiftung eingereicht werden, damit das Vorosrgekonto im laufenden Jahr ausbezahlt wird?

     

    Der Auszahlungsantrag muss bis am 10. November des jeweiligen Jahres bei der Vorsorgestiftung mit allen notwendigen Unterlagen eingereicht werden.

  • Was passiert mit dem heutigen Einzahlungsschein?

     

    Die heutigen roten und orangen Einzahlungsscheine werden durch einen QR-Code ersetzt. Dieser eignet sich für sämtliche Zahlungsarten und trägt insbesondere der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung.

  • Die QR-Rechnung ersetzt die heutigen Einzah-lungsscheine. Hat dies zur Folge, dass man keine physischen Zahlungsaufträge mehr bei der Bank einreichen oder Einzahlungen am Postschalter vornehmen kann?

     

    Nein, es wird weiterhin möglich sein, physische Zahlungsaufträge bei der Bank einzureichen oder Einzahlungen am Postschalter vorzunehmen. Der Swiss QR Code wird dabei die Ausbreitung von elektronischen Prozessen fördern, d.h., diese werden sich zunehmend etablieren.

  • Welche Kündigungsfristen gibt es auf einem Vorsorgekonto?

     

    Auf dem PRIVOR Vorsorgekonto 3a besteht eine Kündigungsfrist von 31 Tagen. Bei einer Auszahlung mit Unterschreitung dieser Kündigungsfrist wird eine Nichtkündigungskommission von 2% auf dem Auszahlungsbetrag belastet.

  • Bis zu welchem Alter kann ich in die Säule 3a einzahlen?

     

    Die Beiträge in die Säule 3a können maximal bis Alter 69 bei Frauen und Alter 70 bei Männern geleistet werden. Voraussetzung ist, dass ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielt wird. 

  • Kann man frei entscheiden, ob man den die QR-Rechnung verwenden will?

     

    Der Schweizer Finanzplatz hat sich dafür entschieden, alle Varianten der heutigen orangen Einzahlungsscheine mit Referenznummern (ESR/BESR) und der roten Einzahlungsscheine mit Mitteilungsfeld (ES) durch den Zahlteil der QR-Rechnung zu ersetzen. Nach einer parallelen Betriebsphase, werden die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine nicht mehr verarbeitet (frühestens 2021).

  • Wie/Wo können Angaben über den Zahlungs-zweck angebracht werden?

     

    Die heute auf den Einzahlungsscheinen verwendeten Feldbezeichnungen «Zahlungszweck» und «Mitteilung» werden durch das Feld «Zusätzliche Informationen» im QR-Code ersetzt. Die dort verwendeten Angaben müssen auf dem Zahlteil rechts vom QR-Code in Druckschrift angedruckt werden.

  • Wie kann der Rechnungssteller ohne Finanz-software einen Zahlteil mit QR-Code selber erstellen?

     

    Der Finanzplatz wird aber der Einführung der QR-Rechnung Tools zur Verfügung.

  • Welche Voraussetzungen müssen für die Ein-führung des Zahlteils mit QR-Code erfüllt sein?

     

    • Umstellung aller Zahlungsverkehrs-Applikationen der Finanzinstitute und ihrer Kunden auf den neuen ISO 20022-Meldungsstandard gemäss Schweizer Empfehlungen
    • Verfügbarkeit einer geeigneten Infrastruktur für Rechnungssteller und Zahler, wie beispielsweise Drucker, Scanner, die QR-Codes drucken bzw. lesen können
    • Bereitstellung der Kanäle für den Zahlungsverkehr (z.B. E-Banking und Einzahlungen am Postschalter) 
  • Ab wann können bei Valiant die Eingänge einer QR-Rechnung im neuen ISO-Format heruntergeladen werden?

     

    Ab dem Zeitpunkt der Einführung der QR-Rechnung können Rechnungsempfänger heruntergeladen werden.

  • Wie lange können die orangen Einzahlungs-scheine gebraucht werden?

     

    Sie können die bisherigen Einzahlungsscheine vorerst bis auf weiteres verwenden. Nach einer parallelen Betriebsphase, werden die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine nicht mehr verarbeitet (frühestens 2021).

  • Was passiert mit dem BESR-Format?

     

    Die Harmonisierung tangiert auch die BESR-Zahlungseingänge (BESR = Bank Einzahlungsschein mit Referenznummer). Durch die Harmonisierung werden die orangen Einzahlungsscheine mit der QR-Rechnung ersetzt sowie das System der Referenznummern und das Format der Zahlungseingangs-Files verändert.

  • Wie wird das neue Lastschriftverfahren aussehen?

     

    Weiterhin wird es ein Lastschriftverfahren in den beiden Ausprägungen mit Widerspruchsrecht (analog ehemaligem LSV+) und ohne Widerspruchsrecht (analog ehemaligem BDD) geben. Ziel ist, das Lastschriftverfahren an die E-Rechnung anzugleichen.

  • Was ist ein pain.008?

     

    Die XML-Meldung «Customer Direct Debit Initiation» (pain.008) wird zur elektronischen Erteilung von Lastschriftaufträgen durch den Kunden an Valiant verwendet.

  • Wann wird das neue Lastschriftverfahren eingeführt?

     

    Das neue Lastschriftverfahren wird ab Ende 2018 verfügbar sein.

  • Muss ich für meine bestehenden DTA, LSV+/ BDD-Lösungen bereits Änderungen vornehmen?

     

    Nein, neben einer konsequenten Ausrichtung auf IBAN und BIC müssen noch keine weiteren Veränderungen vorbereitet werden.

  • Müssen bestehende Belastungsermächtigungen für LSV⁺/BDD ausgetauscht werden?

     

    Nein. Die heutigen Belastungsermächtigungen bleiben weiterhin gültig.

  • Was ist der Unterschied zwischen eBill und Lastschrift/Direct Debit?

     

    Bei Lastschrift/Direct Debit belastet die Firma direkt das Konto, welches Sie in der Belastungsermächtigung definiert haben. Die belasteten Forderungen können Sie bei Nutzung der Lastschrift mit Widerspruchsrecht innerhalb einer definierten Frist beanstanden. Mit eBill empfangen Sie Ihre Rechnungen direkt über die eBanking-Lösung Ihrer Bank. Sie bestimmen, ob und wann Sie die Rechnung ezahlen, und behalten somit die volle Kontrolle. Auf Wunsch können Sie die Freigabe Ihrer Rechnungen automatisieren.

  • Wie kann ich von Lastschrift/Direct Debit zu eBill wechseln?

     

    1. Informieren Sie sich, ob die Firmen, die Ihnen Rechnungen zustellen, eBill anbieten. 2. Kündigen Sie die Belastungsermächtigungen bei Ihren Firmen und teilen Sie diesen mit, dass Sie Ihre Rechnungen neu mit eBill erhalten möchten. 3. Wählen Sie im eBill-Portal die Firmen aus, von denen Sie zukünftig Rechnungen digital empfangen möchten. Füllen Sie das Online-Anmeldeformular aus.