Valiant: Beratung bleibt vor Ort – Schalter werden teilweise neugestaltet

Valiant wird in den kommenden Monaten die Kundenzonen von 12 Geschäftsstellen umbauen und deren Bankschalter mit moderner Technologie neugestalten. Die Kundenberatenden bleiben weiterhin für persönliche Beratungen vor Ort. Bis in drei Jahren sollen rund 50 weitere Filialen ebenfalls umgebaut werden. Valiant plant, ab 2022 noch 18 Hauptgeschäftsstellen mit klassischen Bankschaltern zu führen. Damit reagiert die Bank auf das veränderte Kundenverhalten und die abnehmenden Ein- und Auszahlungen an den Schaltern.
29/06/2018, Financial News, Medienmitteilung

Letzten August hat Valiant angekündigt, die Bankschalter in ihren Geschäftsstellen in den kommenden Jahren teilweise neuzugestalten. Grund: Die Anzahl Transaktionen an den Schaltern ist in den letzten zwei Jahren um rund 25 Prozent gesunken. Immer mehr Kundinnen und Kunden erledigen ihre Bankgeschäfte selbstständig an Bancomaten, im eBanking oder Mobile Banking.

Auch in Zukunft lokal verankert
Im Januar startete Valiant einen Testbetrieb mit drei umgebauten Kundenzonen, der wertvolle Erkenntnisse brachte. Nun hat sie den Fahrplan für den Umbau von rund 60 Geschäftsstellen in den kommenden drei Jahren definiert. Ab 2022 wird die Bank voraussichtlich noch in 18 Hauptgeschäftsstellen klassische Bankschalter betreiben. Die Umbaukosten belaufen sich auf 14 Mio. Franken. Nach Abschluss des Projekts rechnet sie mit wiederkehrenden Kosteneinsparungen von rund 4 Mio. Franken pro Jahr. Diese Einsparungen tragen dazu bei, dass Valiant auch in Zukunft mit ihren Geschäftsstellen lokal verankert bleibt.

Persönliche Beratung bleibt vor Ort
In den «modernisierten» Standorten kombiniert Valiant persönliche Beratung mit digitalen Services. Die Kundenberatenden bleiben vor Ort und sind nach Terminvereinbarung ganztags für umfassende Beratungen da. Die Bankschalter werden jedoch durch einen Videoempfang sowie teilweise neue Bancomaten für Ein- und Auszahlungen ersetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten nach wie vor die gewohnten Schalterdienstleistungen – sie werden aber anders angeboten.

Für die Kunden den ganzen Tag verfügbar
Der grosse Vorteil für die Kundinnen und Kunden: Der Videoempfang in den umgebauten Geschäftsstellen ist von 08:30 bis 18:30 Uhr zugänglich, also zehn Stunden täglich. Die Besucher werden in dieser Zeit per Video empfangen. Die zugeschalteten Berater können die Kunden bei einfacheren Dienstleistungen direkt am Empfang oder in Diskreträumen unterstützen.

18 Hauptgeschäftsstellen ab 2022
In den kommenden Monaten wird Valiant die Kundenzonen von folgenden 12 Geschäftsstellen umbauen: Baden, Bern Breitenrain, Biel, Boniswil, Düdingen, Kehrsatz, Lyss, Reinach (BL), Ruswil, Tavannes, Utzenstorf und Zug. Die Planung der übrigen Geschäftsstellen für die folgenden Jahre ist gemacht, kann aber noch variieren.

Als Hauptgeschäftsstellen mit weiterhin klassischen Bankschaltern sind ab 2022 folgende grösseren Standorte vorgesehen: Aarau, Belp, Bern Bahnhofplatz, Bern Bundesplatz, Delémont, Fribourg, Jegenstorf, Köniz, Langnau, Laufen, Luzern, Münchenbuchsee, Murten, Reinach (AG), Schöftland, Sursee, Thun und Willisau.

Lösungen für alle Mitarbeitenden
Von den Veränderungen in den Kundenzonen sind rund 110 Mitarbeitende betroffen (65 Vollzeitstellen). Ein Teil dieser Mitarbeitenden wird in den Hauptgeschäftsstellen weiterhin Schalterdienstleistungen anbieten. Anderen wird im Kundencenter eine Stelle angeboten oder sie können sich zum Kundenberatenden weiterbilden. Valiant bietet allen Mitarbeitenden eine Lösung an, es sind keine Kündigungen geplant.

Gemäss ihrer Strategie eröffnet Valiant zwei neue Filialen pro Jahr. In diesem Jahr sind Eröffnungen in Vevey und Nyon geplant. Im 2019 folgen St. Gallen und Rheinfelden, später Wil.

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