Valiant GV: Dividende auf CHF 3.60 erhöht - Othmar Stöckli neuer Verwaltungsrat

An der 19. ordentlichen Generalversammlung der Valiant Holding AG haben die Aktionärinnen und Aktionäre sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates deutlich zugestimmt. Die Dividende wird um 40 Rappen auf CHF 3.60 pro Aktie erhöht. Der Zuger Othmar Stöckli ist neues Mitglied des Verwaltungsrates.
18/05/2016, Financial News
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An der ordentlichen Generalversammlung der Valiant Holding AG in Bern waren 1354 Aktionärinnen und Aktionäre anwesend. Sie vertraten 6‘911‘510 Stimmen (43,8%) und stimmten sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates (VR) mit grossen Mehr zu. Mit Othmar Stöckli wurde ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. Der 47-jährige Bankenexperte aus Zug ersetzt Franz Zeder, der nach vierzehn Jahren aus dem Gremium ausscheidet. 

Dividendenzahlung von 56,9 Mio. Franken
Die Generalversammlung genehmigte unter anderem die Erhöhung der Dividende um 40 Rappen auf CHF 3.60 pro Aktie. Valiant zahlt damit dieses Jahr eine Gesamtdividende von 56,9 Mio. Franken an ihre rund 35‘000 Aktionäre aus. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 49,7 Prozent des letztjährigen Konzerngewinns. 

Bedeutung der Retailbanken für die Schweizer Wirtschaft
In seinem Eintretensreferat unterstrich Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher die Bedeutung der inländischen Retailbanken für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und damit für die Schweizer Wirtschaft. «So wie die heimischen KMU das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft bilden, bilden die inländischen Retailbanken das Rückgrat des schweizerischen Finanzsektors», stellte Bucher fest. Die Retailbanken müssten sich ihrer wichtigen Rolle für die Schweizer Wirtschaft bewusst sein und die künftigen Herausforderungen mit einem gesunden Selbstverständnis angehen. 

Regulierung ja, aber angepasst
Der Verwaltungsratspräsident plädierte auch für eine differenzierte Regulierung für Grossbanken und inlandorientiere Banken wie Valiant. «Die unreflektierte Übernahme von EU-Recht und damit eines Finanzdienstleistungsabkommens ist für Inlandbanken nicht nötig», fasste er zusammen. Regulierung sei so zu gestalten, dass sie den Wettbewerb unter den Banken fördere und nicht behindere und dass sie kleinere Banken nicht erdrücke. 

Die Referate sowie weitere Informationen zur Generalversammlung finden Sie hier.

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