Strategie 2020–2024: Valiant beschleunigt die Expansion

Valiant geht ihren erfolgreichen Weg weiter und will ihre Position in der Schweizer Finanzbranche ausbauen. Die Strategie bis 2024 steht im Zeichen der Einfachheit und der beschleunigten Expansion. Sei es mit neuen Geschäftsstellen in neuen Marktgebieten, mit zusätzlichen Kundenberatenden oder mit erweiterten Dienstleistungen. Unter anderem plant Valiant, im Kanton Zürich sieben neue Filialen zu eröffnen und weiter in die Digitalisierung zu investieren. Sie erwägt zudem, der Generalversammlung eine Dividendenerhöhung auf CHF 5,00 zu beantragen.
10/09/2019, Financial News, Medienmitteilung

Valiant hat in der laufenden Strategieperiode viel erreicht. Sie vereinfachte ihr Geschäftsmodell und fokussierte sich auf ihr Kerngeschäft für Retailkunden und KMU. Sie eröffnete zusätzliche Geschäftsstellen in neuen Markgebieten. Und sie entwickelte sich zu einer modernen Bank, die digitale Dienstleistungen mit persönlicher Beratung kombiniert. «Die Strategie bis 2024 ist eine Evolution. Wir haben in den letzten Jahren vieles richtiggemacht und sind trotz des garstigen Marktumfelds in einer optimalen Ausgangslage», sagt Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher.

Strategie abgleitet von der Vision
«Valiant macht den Privatpersonen und KMU der Schweiz das Finanzleben am einfachsten». So lautet die Vision von Valiant. Bei der Erarbeitung der Strategie bis 2024 haben sich Verwaltungsrat und Geschäftsleitung von dieser Vision leiten lassen. Auch die Mitarbeitenden wirkten aktiv mit und brachten ihre Ideen ein. So entstand ein Gemeinschaftswerk, das intern breit abgestützt ist und Valiant in eine erfolgreiche Zukunft führen soll.

Verstärkte Offensive – 170 neue Vollzeitstellen
Die Expansion, die Valiant vor vier Jahren gestartet hat, wird beschleunigt. Dazu Jürg Bucher: «Wir werden unsere Präsenz verstärken und vom Genfersee bis an den Bodensee mit einem kompletten Finanzangebot für Retail- und KMU-Kunden präsent sein. Dafür werden wir 170 neue Vollzeitstellen schaffen, darunter 140 in der Kundenberatung». Valiant stärkt personell unter anderem auch das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft. In den nächsten fünf Jahren wird sie 50 Mio. Franken in die Strategie investieren.

14 neue Geschäftsstellen – Vorstoss in den Kanton Zürich
Die Investitionen fliessen einerseits in die Digitalisierung, andererseits in 14 neue Geschäftsstellen in Wachstumszentren. Sieben Filialen sind im Wirtschaftsraum Zürich geplant, weitere in der Nordwestschweiz, in der Romandie und in der Ostschweiz. Zudem werden bestehende Standorte personell verstärkt. Mit den zusätzlichen Filialen macht Valiant weitere Schritte, um ihre Präsenz vom Genfer- bis zum Bodensee auszubauen. «Wir haben in den letzten Jahren wertvolle Erfahrungen gesammelt, wie man Filialen in neuen Marktgebieten aufbaut. Das Zusammenspiel zwischen persönlicher Beratung und digitalen Dienstleistungen bewährt sich. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch in den neuen Regionen eine willkommene Alternative sein werden», sagt CEO Ewald Burgener.

Geschäftsvolumen erhöhen – Infrastruktur besser auslasten
Wichtig ist, dass Valiant ihre bestehende Infrastruktur besser auslasten kann. Sie hat das Potenzial, mehrere Milliarden an Geschäftsvolumen zusätzlich zu verarbeiten. Zusätzliche Skaleneffekte zu erzielen, ist einer der Hauptgründe für die Offensive. Wie bisher ist Valiant auch bereit, andere Banken zu übernehmen. Das hat zuletzt im Jahr 2017 mit der Triba Partner Bank AG gut funktioniert.

Angebot weiterentwickeln – neue Erträge generieren
Valiant sieht sich in Zukunft vermehrt als Finanzdienstleister, der mehr bietet als eine herkömmliche Bank. Sie will vergleichende Angebote lancieren und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette ihrer Kunden weiter ausbauen, um zusätzliche Erträge zu generieren. Aktuelle Beispiele dafür sind die Vergleichshypothek, die im November im Raum St. Gallen lanciert wird, sowie die Beteiligung an der Immobilienplattform AgentSelly. Durch eine noch stärkere Verbindung von persönlicher Beratung und digitalen Elementen soll ein ganzheitliches Kundenerlebnis geschaffen und den Kundinnen und Kunden das Finanzleben weiter vereinfacht werden. Intern legt Valiant den Fokus auf Effizienz, indem sie Prozesse vereinfacht. So ist es ihr jüngst gelungen, den komplexen Kreditprozess zu digitalisieren und dadurch deutlich schneller und effizienter zu machen.

Dividende erhöhen – Gewinn langfristig steigern
Die Investitionen in das organische Wachstum sowie die rekordtiefen Zinsen können die Entwicklung des Gewinns kurzfristig belasten. «Langfristig sind wir zuversichtlich, das Konzernergebnis wesentlich zu steigern. Wir säen jetzt und ernten später», sagt Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher. Bereits ab kommendem Jahr sollen die Aktionärinnen und Aktionäre ernten. Valiant erwägt, an der nächsten Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende für das Jahr 2019 um 60 Rappen auf 5,00 Franken pro Aktie zu beantragen (+14%).

Valiant wird die Emission einer Tier-1-Anleihe prüfen, um das beschleunigte Wachstum zu finanzieren und das Eigenkapital zu optimieren. Die Eigenkapitalquote soll künftig in jedem Fall zwischen 15 und 17 Prozent betragen. Dies alles will Valiant erreichen, ohne ihre vorsichtige Risikopolitik zu verändern.

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