Quartalsergebnis: Valiant ist gut unterwegs

Valiant ist gut in das neue Jahr gestartet. Der Betriebsertrag erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 4,9 Prozent, und der Geschäftserfolg war stabil. Das beweist, dass Valiant operativ gut aufgestellt ist. Der Konzerngewinn betrug 26,2 Mio. Franken (-7,4%). Die Bilanzsumme stieg erstmals in der Geschichte der Bank auf über 30 Milliarden Franken.
07/05/2020, Financial News, Medienmitteilung

Valiant erreichte im ersten Quartal 2020 einen Konzerngewinn von 26,2 Mio. Franken. Er sank wegen des hohen ausserordentlichen Ertrags in der Vorjahresperiode um 2,1 Mio. Franken oder 7,4% Prozent. Das Bruttozinsergebnis fiel erneut sehr gut aus und stieg um 4,5 Prozent auf 80,2 Mio. Franken. Die Zinsmarge lag mit 1,05 Prozent weiterhin auf hohem Niveau. Das gute Bruttozinsergebnis wurde jedoch durch höhere Wertberichtigungen von 3,6 Mio. Franken wegen der Coronakrise beeinflusst. 

Positive Entwicklung des Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäftes
Im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft konnte Valiant den positiven Trend aus dem Vorjahr auch ins 2020 mitnehmen. Mit einer Zunahme um 9,8 Prozent auf 16,0 Mio. Franken war der Jahresstart in diesem Bereich sehr erfreulich. Positiv war auch die Entwicklung des gesamten Betriebsertrags, der um 4,9 Prozent auf 100,5 Mio. Franken und damit im Vergleich zum Geschäftsaufwand (+3,8%) überproportional zulegte. Der Geschäftserfolg blieb stabil bei 31,5 Mio. Franken (+0,1%). Das beweist, dass Valiant operativ gut aufgestellt ist und das Geschäftsmodell funktioniert. Beim ausserordentlichen Ertrag gab es gegenüber der Vorjahresperiode eine Reduktion um 2,8 Mio. Franken, weil die Bank Anfang 2019 mehrere grössere Liegenschaften verkauft hatte. 

Bilanzsumme über 30 Milliarden Franken
Erstmals in ihrer Geschichte kletterte die Bilanzsumme von Valiant über die Grenze von 30 Milliarden Franken. Mit 31,1 Mrd. Franken legte sie um 3,9 Prozent zu. Die Ausleihungen stiegen um 1,5 Prozent auf 25,2 Mrd. Franken. Rund die Hälfte der zusätzlichen Ausleihungen waren COVID-19-Überbrückungskredite an KMU. Die Hypotheken nahmen um 0,7 Prozent auf 23,5 Milliarden Franken zu. 

28 neue Vollzeitstellen 
Die Expansionsstrategie von Valiant liess die Kosten erneut planmässig ansteigen. Die Personalkosten erhöhten sich gegenüber dem ersten Quartal 2019 unter anderem wegen 28 neuen Vollzeitstellen um 4,1 Prozent auf 33,4 Mio. Franken. Die überregionale Bank beschäftigte Ende März 1049 Mitarbeitende verteilt auf 926 Vollzeitstellen. Bei den Sachkosten betrug das Total 26,0 Mio. Franken – ein Plus von 3,4 Prozent. Der Geschäftsaufwand lag insgesamt bei 59,4 Mio. Franken, was einer Zunahme um 3,8 Prozent entsprach. Die Cost-Income Ratio betrug 59,1 Prozent (Q1 2019: 59,7%). 

Gut gerüstet dank hoher Kreditqualität
Das Geschäftsjahr 2020 wird von der Coronakrise beeinflusst werden, die seit März 2020 die wirtschaftliche Aktivität in der Schweiz beeinträchtigt. Valiant ist aber gut gerüstet, die aktuelle Herausforderung zu meistern: Erstens verfügt sie auch in einem schwierigen Marktumfeld über ein qualitativ hochstehendes Kreditportefeuille. Zweitens hat sie eine solide Kapitalbasis sowie ein sicheres Geschäftsmodell. Die Bank übertrifft die Anforderungen der FINMA betreffend Leverage Ratio und Gesamtkapitalquote deutlich. Und drittens hat Valiant erste Massnahmen umgesetzt, um die Kosten in diesem Jahr zu senken. CEO Ewald Burgener zum Ausblick 2020: «Wir erwarten weiterhin eine stabile Geschäftsentwicklung. Allerdings können wir die Entwicklung der Kreditausfallrisiken derzeit nicht abschliessend beurteilen».

Dokumente und Informationen zum Zwischenergebnis per 31. März 2020 sind hier aufgeschaltet: valiant.ch/ergebnisse

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