Harmonisierung Zahlungsverkehr

Neu zahlen Sie mit Valiant noch einfacher: dank der Harmonisierung des Zahlungsverkehrs in der Schweiz. Der Zahlungsverkehr wird dabei schrittweise auf den neuen Standard gemäss ISO 20022 umgestellt.​​​​​​​


Valiant ist bereit!
Für einen reibungslosen Zahlungsverkehr geben Sie Zahlungen künftig im neuen ISO 20022-Standard ein. Die Frist zur Umstellung auf den neuen Standard ist per Ende Juni 2018 offiziell abgelaufen. Falls sie noch das alte DTA-Format nutzen, sollten Sie raschmöglichst auf die ISO 20022-Norm umstellen.


Checkliste für die Umstellung auf ISO 20022

  • Prüfen Sie, ob Ihr Softwarehersteller Updates auf ISO 20022-Formate bietet.
  • Aktualisieren Sie Ihre Finanzsoftware mit einem Update auf den ISO-Standard.
  • Testen Sie Ihre Zahlungsverkehrsprozesse.
  • Nutzen Sie die Vorteile von ISO 20022 und optimieren Sie Ihre Prozesse.

Valiant unterstützt Ihr Unternehmen individuell und kompetent, um einen sanften und einfachen Übergang zum neuen Standard gemäss ISO 20022 zu gewährleisten. Nach der Umstellung Ihrer Finanzsoftware auf den ISO-Standard bietet Ihnen Valiant folgende Testmöglichkeiten.

Validierungsportal:

Das zentrale Validierungsportal prüft die technische und fachliche Konformität von generierten XML-Meldungen insbesondere mit den Regeln in den Schweizer Business Rules und Implementation Guidelines.

Hier finden Sie den Zugriff auf das Validierungsportal

Produktives Testing:

Der produktive Kundentest dient dazu, Ihre Arbeitsprozesse «End to End» zu testen. Das produktive Testing stellt sicher, dass die eingelieferten Zahlungsaufträge auch produktiv verarbeitet werden. Für Unterstützung beim produktiven Testing stehen Ihnen unsere Spezialisten der E-Banking Hotline gerne zur Verfügung.

Unsere Dienstleistungen – Ihre Vorteile

Mit der einheitlichen Überweisung minimieren Sie Fehler und haben Zahlungen noch besser im Griff. Unsere Avisierungen optimieren zudem Ihr Cash-Management. Auch der Rechnungsprozess wird einfacher: Dank der QR-Rechnung sind die Zahlungsdaten identisch strukturiert und automatisch einlesbar. Dies vereinfacht den heutigen Prozess der Erfassung wesentlich. Und die Kundenanmeldung für das LSV erfolgt neu elektronisch. Geniessen Sie eine Vielzahl Vorteile – wir beraten Sie gern.

Auch Privatkunden bezahlen bald noch einfacher

Als Privatkunde haben Sie bald noch mehr Komfort. Machen müssen Sie vorerst nichts. Ab Mitte 2020 zahlen Sie einfach mittels neuer QR-Rechnung und IBAN, Ihrer persönlichen Identifikationsnummer. Alles andere erledigen wir.

  • Wer ist von der Harmonisierung des Zah-lungsverkehrs betroffen?

     

    Die Umstellung des Zahlungsverkehrs betrifft alle Marktteilnehmenden auf dem Schweizer Finanzplatz. Die Auswirkungen im Einzelfall sind jedoch unterschiedlich ausgeprägt. So wird ein Konzern mit einer eigenentwickelten Finanzsoftware stärker betroffen sein als ein KMU, welches seinen Zahlungsverkehr über eine Standardsoftware abwickelt. Für den Endkunden wird sich die Harmonisierung insbesondere am neuen Einzahlungsschein mit Datencode zeigen.

  • Wie lautet meine eigene IBAN?

     

    Die IBAN Ihres Kontos finden Sie auf dem Kontoauszug, im e-Banking und auf der Maestro-Karte. Mit unserem IBAN-Rechner wandeln Sie Ihre Kontonummer in eine International Bank Account Number (IBAN) um. Sie zahlen damit noch einfacher und schneller.

  • Ist eine Harmonisierung auf den ISO 20022-Zahlungsstandard notwendig?

     

    Ja, die Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ist notwendig um den steigenden Anforderungen unter anderem aufgrund der Digitalisierungen und Regulierungen gerecht zu werden. Mit der Harmonisierung im schweizerischen Zahlungsverkehr werden folgende Hauptziele verfolgt:

    • Möglichst harmonisierte Verfahren, Standards und Formate: weitestgehend Angleichung an europäische Standards
    • Möglichst umfassende Eliminierung von Redundanzen: Die Angaben der Banken und der PostFinance sind identisch strukturiert aufbereitet
    • Minimierte Weiterentwicklungs- und Unterhaltskosten: Angleichung von in- und ausländischen Überweisungsverfahren
    • Reduktion der Belegvielfalt: Belegarten mit und ohne strukturierte Referenz werden zusammengefasst
    • Mitlieferung von durchgängigen Referenzen: automatisierte Verarbeitung dank durchgängiger Referenzen
    • Zusatznutzen durch Integration eines QR-Codes im neuen Zahlbeleg: Steigerung der Straight-through-processing-Raten (STP-Raten)

    Einfachere Umsetzung zukünftiger Compliance-Anforderungen: flexibler ISO 20022-Standard vereinfacht technische Anpassungen

  • Was ist zu tun für Privatkunden?

     

    Aktuell besteht für Privatkunden ohne Software grundsätzlich noch kein Handlungsbedarf. Als Nutzer der Zahlungsverkehrsprodukte müssen Privatkunden nichts unternehmen. Wenige Privatkunden haben eine Finanzsoftware im Einsatz, bei jenen erfolgt die Umstellung auf ISO 20022 im Rahmen eines Software-Updates analog den Geschäftskunden.

  • Was muss ich als Geschäftskunde, welcher eine Finanzsoftware nutzt, tun?

     

    • Prüfen Sie, ob Ihr Softwarehersteller Updates auf ISO 20022-Formate bietet.
    • Aktualisieren Sie Ihre Finanzsoftware mit einem Update auf den ISO-Standard.
    • Testen Sie Ihre Zahlungsverkehrsprozesse.
    • Nutzen Sie die Vorteile von ISO 20022 und optimieren Sie Ihre Prozesse.
  • Was sind pain-Meldungen?

     

    Überweisungen werden bei Banken neu anstelle des DTA-Formats als pain.001 gemäss dem ISO 20022-Standard übermittelt.

  • Wo finde ich die Regelwerke für Überweisung nach Schweizer ISO 20022 Standard?

     

    Die Schweizer Guidelines für Kunde-Bank-Meldungen sind auf paymentstandards.ch publiziert.

  • Was ist ein pain.001?

     

    Die XML-Meldung «Customer Credit Transfer Initiation» (pain.001) wird zur elektronischen Erteilung von Überweisungsaufträgen durch den Kunden an Valiant verwendet.

  • Was ist ein pain.002?

     

    Die XML-Meldung «Customer Payment Status Report» (pain.002) wird zur Information des Kunden über den Status von übermittelten Überweisungsaufträgen (pain.001) bzw. Einzugsaufträgen (pain.008) durch Valiant verwendet.

  • Ist für Zahlungen an Begünstigte im Ausland immer eine IBAN notwendig?

     

    Für Zahlungen in Europa ist die Angabe der IBAN obligatorisch. Für Zahlungen in andere Länder ausserhalb Europas ist oft auch eine IBAN erforderlich. Besteht für eine Zahlung ausserhalb Europa keine IBAN, ist die Kontonummer zu verwenden.

  • Wie werden inskünftig Zahlungen an Begüns-tigte im Ausland abgewickelt?

     

    Bei Zahlungen an Begünstigte im Ausland ändert sich grundsätzlich nach der Umstellung auf ISO 20022 nichts. Wichtig ist, dass die Umstellung auf ISO 20022 erfolgt.

  • Was sind camt-Meldungen?

     

    Camt (Cash Management) handelt es sich um Avisierungen/Reportings, welche als XML-Meldungen im Verkehr Bank/ Kunde gemäss den Definitionen des ISO 20022-Standards übermittelt werden. Die camt-Meldungen ersetzen den MT940- und BESR V11-Meldungen.

  • Was ist der camt.052?

     

    Beim camt.052 handelt es sich um Intraday-Kontoauszüge. Die Auslieferung der ISO 20022-Meldung camt.052 für Intraday-Kontoauszüge (Kontoumsätze, Vormerkposten) erfolgt stündlich. Es sind jeweils sämtliche Buchungen seit dem letzten ordentlichen Kontoauszug in der camt.052-Meldung enthalten.

  • Was ist der camt.053?

     

    Die XML-Meldung «Bank-to-Customer Statement» (camt.053) wird zur elektronischen Kontoinformation seitens der Finanzinstitute an deren Kunden verwendet. Der camt.053 ist der ISO 20022-Standard für Kontoauszüge und wird standardmässig mit den von der ISO publizierten Bank Transaction Codes (BTC) avisiert.

  • Was ist der camt.054?

     

    Belastungs- und Gutschriftanzeigen werden im ISO 20022-Standard durch camt.054-Meldungen abgedeckt. Die Auslieferung der Anzeigen erfolgt in der Regel ereignisgesteuert (z.B. nach der Auftragserteilung) laufend bei Ein- bzw. Ausgängen.

  • Was passiert mit dem heutigen Einzahlungsschein?

     

    Die heutigen roten und orangen Einzahlungsscheine werden durch einen QR-Code ersetzt. Dieser eignet sich für sämtliche Zahlungsarten und trägt insbesondere der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung.

  • Die QR-Rechnung ersetzt die heutigen Einzah-lungsscheine. Hat dies zur Folge, dass man keine physischen Zahlungsaufträge mehr bei der Bank einreichen oder Einzahlungen am Postschalter vornehmen kann?

     

    Nein, es wird weiterhin möglich sein, physische Zahlungsaufträge bei der Bank einzureichen oder Einzahlungen am Postschalter vorzunehmen. Der Swiss QR Code wird dabei die Ausbreitung von elektronischen Prozessen fördern, d.h., diese werden sich zunehmend etablieren.

  • Kann man frei entscheiden, ob man den die QR-Rechnung verwenden will?

     

    Der Schweizer Finanzplatz hat sich dafür entschieden, alle Varianten der heutigen orangen Einzahlungsscheine mit Referenznummern (ESR/BESR) und der roten Einzahlungsscheine mit Mitteilungsfeld (ES) durch den Zahlteil der QR-Rechnung zu ersetzen. Nach einer parallelen Betriebsphase, werden die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine nicht mehr verarbeitet (frühestens 2021).

  • Wie/Wo können Angaben über den Zahlungs-zweck angebracht werden?

     

    Die heute auf den Einzahlungsscheinen verwendeten Feldbezeichnungen «Zahlungszweck» und «Mitteilung» werden durch das Feld «Zusätzliche Informationen» im QR-Code ersetzt. Die dort verwendeten Angaben müssen auf dem Zahlteil rechts vom QR-Code in Druckschrift angedruckt werden.

  • Wie kann der Rechnungssteller ohne Finanz-software einen Zahlteil mit QR-Code selber erstellen?

     

    Der Finanzplatz wird aber der Einführung der QR-Rechnung Tools zur Verfügung.

  • Welche Voraussetzungen müssen für die Ein-führung des Zahlteils mit QR-Code erfüllt sein?

     

    • Umstellung aller Zahlungsverkehrs-Applikationen der Finanzinstitute und ihrer Kunden auf den neuen ISO 20022-Meldungsstandard gemäss Schweizer Empfehlungen
    • Verfügbarkeit einer geeigneten Infrastruktur für Rechnungssteller und Zahler, wie beispielsweise Drucker, Scanner, die QR-Codes drucken bzw. lesen können
    • Bereitstellung der Kanäle für den Zahlungsverkehr (z.B. E-Banking und Einzahlungen am Postschalter) 
  • Ab wann können bei Valiant die Eingänge einer QR-Rechnung im neuen ISO-Format heruntergeladen werden?

     

    Ab dem Zeitpunkt der Einführung der QR-Rechnung können Rechnungsempfänger heruntergeladen werden.

  • Wie lange können die orangen Einzahlungs-scheine gebraucht werden?

     

    Sie können die bisherigen Einzahlungsscheine vorerst bis auf weiteres verwenden. Nach einer parallelen Betriebsphase, werden die heutigen orangen und roten Einzahlungsscheine nicht mehr verarbeitet (frühestens 2021).

  • Was passiert mit dem BESR-Format?

     

    Die Harmonisierung tangiert auch die BESR-Zahlungseingänge (BESR = Bank Einzahlungsschein mit Referenznummer). Durch die Harmonisierung werden die orangen Einzahlungsscheine mit der QR-Rechnung ersetzt sowie das System der Referenznummern und das Format der Zahlungseingangs-Files verändert.

  • Wie wird das neue Lastschriftverfahren aussehen?

     

    Weiterhin wird es ein Lastschriftverfahren in den beiden Ausprägungen mit Widerspruchsrecht (analog ehemaligem LSV+) und ohne Widerspruchsrecht (analog ehemaligem BDD) geben. Ziel ist, das Lastschriftverfahren an die E-Rechnung anzugleichen.

  • Was ist ein pain.008?

     

    Die XML-Meldung «Customer Direct Debit Initiation» (pain.008) wird zur elektronischen Erteilung von Lastschriftaufträgen durch den Kunden an Valiant verwendet.

  • Wann wird das neue Lastschriftverfahren eingeführt?

     

    Das neue Lastschriftverfahren wird ab Ende 2018 verfügbar sein.

  • Muss ich für meine bestehenden DTA, LSV+/ BDD-Lösungen bereits Änderungen vornehmen?

     

    Nein, neben einer konsequenten Ausrichtung auf IBAN und BIC müssen noch keine weiteren Veränderungen vorbereitet werden.

  • Müssen bestehende Belastungsermächtigungen für LSV⁺/BDD ausgetauscht werden?

     

    Nein. Die heutigen Belastungsermächtigungen bleiben weiterhin gültig.

  • Werden alle Lastschriftkunden automatisch umgestellt?

     

    Ja. Die Zahler bemerken nichts von dieser Umstellung. Die Umstellung wird voraussichtlich im 4. Quartal 2018 erfolgen.

  • Besteht die Möglichkeit, die E-Rechnung und die Lastschrift zu kombinieren?

     

    Ja. Dies ist bereits bei vielen Rechnungsstellern der Normalfall. Es hängt jedoch davon ab, ob der Rechnungssteller dies zulässt. E-Rechnungen, die mit der Lastschrift kombiniert sind, werden dem Zahler via E‑Banking elektronisch zugestellt, die Bezahlung erfolgt jedoch automatisch mit Lastschrift. Auch hier zeigen sich Vorteile aus der Zusammenführung der Lastschrift- und E-Rechnungs­verarbeitung in einem System. Das Paynet System erkennt automatisch, ob der Zahler von einem Rechnungssteller bereits Lastschriften empfängt. So kann der Zahler im elektronischen Anmeldeprozess optimal beraten werden.

Die Frist läuft ab – so einfach stellen Sie um

Wir haben mit Matthias Lehnherr von Foto Video Zumstein in Bern darüber gesprochen, wie einfach die Umstellung auf ISO 20022 für sein Unternehmen war und welche Vorteile er jetzt schon sieht.
Herunterladen Broschüre Valiant: Das müssen Sie wissen (pdf 200 KB)
Herunterladen Broschüre Swiss Banking: Was Unternehmen wissen sollten (pdf 3 MB)
Herunterladen Auswirkungen auf Ihr Zahlungssystem und was Sie unternehmen müssen (pdf 50 KB)
Herunterladen Übersicht zu den Änderungen der Dienstleistungen (pdf 66 KB)

Wie können wir Ihnen helfen?

Valiant unterstützt Ihr Unternehmen individuell und kompetent, um einen sanften und einfachen Übergang zum neuen Standard gemäss ISO 20022 zu gewährleisten.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – unsere eBanking Hotline steht Ihnen gerne zur Verfügung!


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