
Wichtig: Geräte regelmässig updaten & Daten schützen
Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sind heute aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Ob iPhone, Android-Telefon oder das Tablet – sie begleiten uns tagtäglich bei der Kommunikation, beim Arbeiten und beim Zugriff auf wichtige Informationen. Gerade weil diese Geräte so zentral geworden sind, ist es entscheidend, dass sie regelmässig aktualisiert werden.
Updates sind nicht nur eine Frage neuer Funktionen, sondern vor allem eine wichtige Sicherheitsmassnahme. Dabei schliessen Betriebssystem-Updates und App-Aktualisierungen Sicherheitslücken, die sonst von Cyberkriminellen ausgenutzt werden könnten. Wird ein Gerät nicht auf dem neuesten Stand gehalten, bleiben bekannte Schwachstellen offen. Cyberkriminelle können diese nutzen, um Schadsoftware einzuschleusen, Daten auszulesen oder sogar die Kontrolle über das Gerät zu übernehmen. Besonders kritisch wird dies, wenn auf dem Smartphone persönliche Daten, Passwörter, Fotos oder Zugangsdaten zu Online-Konten gespeichert sind.
Neben der Sicherheit für Privatpersonen spielt auch der Schutz von Unternehmensdaten eine grosse Rolle. Viele Mitarbeitende greifen heute über mobile Geräte auf Business-Anwendungen zu – beispielsweise auf E-Mails, Kalender oder Kollaborationsplattformen wie Teams oder Outlook. Diese Anwendungen enthalten oft sensible Informationen wie Kundendaten, interne Dokumente oder vertrauliche Kommunikation. Ein unsicheres oder nicht aktualisiertes Gerät kann somit ein potenzielles Einfallstor für Angriffe auf das gesamte Unternehmen darstellen.
Cyberangriffe beginnen häufig genau dort: bei einem einzelnen, schlecht geschützten Endgerät. Wenn ein Angreifer Zugriff auf ein Smartphone erhält, kann er unter Umständen auch auf Unternehmenssysteme zugreifen, Daten stehlen oder sich im Netzwerk weiter ausbreiten. Deshalb verlangen viele Unternehmen mittlerweile, dass mobile Geräte bestimmte Sicherheitsstandards erfüllen und regelmässig aktualisiert werden.
Sicherheitslücken bei älteren Geräten
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft ältere Geräte, für die der Hersteller keine Updates mehr bereitstellt. Smartphones und Tablets haben nur eine begrenzte Zeitspanne, in der sie mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Sobald diese Unterstützung endet, bleiben neu entdeckte Sicherheitslücken dauerhaft offen. Das bedeutet, dass bekannte Schwachstellen nicht mehr behoben werden und Angreifer diese gezielt ausnutzen können.
Gerade solche Geräte stellen ein erhöhtes Risiko dar. Schadsoftware lässt sich leichter installieren, sensible Daten können abgegriffen werden und Cyberkriminelle können unter Umständen Zugriff auf gespeicherte Konten oder Unternehmensanwendungen erhalten. Besonders problematisch wird dies, wenn auf solchen Geräten weiterhin Business-Apps genutzt werden. Ein nicht mehr unterstütztes Gerät kann damit zu einem Sicherheitsrisiko für ganze Unternehmensumgebungen werden.
Updates bringen Sicherheit und Stabilität
Neben der Sicherheit bringen Updates auch weitere Vorteile. Sie verbessern die Stabilität der Systeme, beheben Fehler und sorgen dafür, dass Apps weiterhin reibungslos funktionieren. Zudem werden oft neue Funktionen eingeführt, die die Nutzung komfortabler und effizienter machen.
Aus diesen Gründen gilt: Updates sollten möglichst zeitnah installiert werden – sowohl für das Betriebssystem als auch für installierte Apps. Automatische Updates können dabei helfen, dass kein wichtiges Sicherheitsupdate verpasst wird. Weiter lohnt es sich, bei älteren Geräten zu prüfen, ob diese noch vom Hersteller unterstützt werden. Falls nicht, sollte mittelfristig über einen Ersatz nachgedacht werden.
Ein aktuelles Gerät ist letztlich eine der einfachsten und effektivsten Massnahmen, um sowohl die eigene Privatsphäre als auch die Sicherheit von Unternehmensdaten zu schützen. Wer sein Smartphone oder Tablet regelmässig aktualisiert und Geräte ohne Update-Unterstützung ersetzt, reduziert das Risiko von Cyberangriffen deutlich und sorgt gleichzeitig für eine stabile und sichere Nutzung im Alltag und im Arbeitsumfeld.
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Sicherheit beim E-Banking
Digitale Gefahren sind längst Teil unseres Alltags. Oft genügt ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon klicken wir auf einen betrügerischen Link, tippen Daten auf einer gefälschten Webseite ein oder geben am Telefon vertrauliche Informationen preis. Deshalb engagiert sich Valiant für mehr Sicherheit im digitalen Raum und unterstützt die unabhängige Plattform «E-Banking – aber sicher!» der Hochschule Luzern. Sie zeigt konkrete Schutzmassnahmen auf, bietet vielfältige Kurse an und gibt Tipps, was im Betrugs fall zu tun ist.



