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Altersvorsorge: 5 Tipps für Frauen

Wer vorsorgt, schafft mehr Sicherheit fürs Alter. Lesen Sie die fünf Vorsorge-Tipps für Frauen.
Marketing-Kommunikation-26.08.2026|7min
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Linear und klassisch war gestern: Die Laufbahn vieler Frauen verläuft heute vielseitig und abwechslungsreich. Weiterbildungen, Teilzeitphasen, Familienarbeit, Jobwechsel oder gar eine (Teil-)Selbstständigkeit sind häufig Teil des Lebenslaufs.

Diese Vielseitigkeit macht das Leben spannend – beeinflusst aber auch die Altersvorsorge. Denn insbesondere Erwerbsunterbrüche, reduzierte Pensen oder tiefere Einkommen können sich auf die finanzielle Absicherung im Alter auswirken. Erfahren Sie, worauf Sie als Frau bei der beruflichen und privaten Vorsorge achten sollten.

Tipp 1: Die eigene Vorsorgesituation regelmässig prüfen 

Der erste Schritt ist ein Überblick: Wie hoch sind die Einzahlungen in die AHV, die Pensionskasse und die private Vorsorge? Gibt es Lücken oder Bereiche mit Potenzial?

Viele Veränderungen im Leben – etwa eine neue Stelle, ein tieferes Pensum oder eine Familienphase – wirken sich auf die Altersvorsorge aus. Deshalb ist es sinnvoll, die persönliche Situation regelmässig zu überprüfen. Wer beispielsweise das Arbeitspensum wegen Care-Arbeit reduziert, setzt oft andere Prioritäten. Sobald sich die Situation verändert, lohnt sich ein neuer Blick auf die Vorsorgesituation: Vielleicht ist wieder mehr Sparpotenzial vorhanden oder eine höhere Einzahlung möglich. Die Möglichkeiten jeder Lebensphase aktiv zu nutzen, kann langfristig viel bewirken.

 

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Tipp 2: Die Konsequenzen von Teilzeitarbeit bewusst mitdenken 

In der Schweiz arbeiten Frauen häufiger Teilzeit als Männer. Sei es, um sich um Kinder oder Angehörige zu kümmern, sich weiterzubilden oder mehr Zeit für eigene Projekte und Hobbys zu haben. Eine Pensenreduktion führt meist zu tieferen Einkommen. Dadurch fallen Beiträge an AHV und Pensionskasse geringer aus – und somit auch die Leistungen im Alter.

Gerade über mehrere Jahre kann sich Teilzeitarbeit spürbar auf das verfügbare Einkommen im Alter auswirken. Hinzu kommt: Die Leistungen aus AHV und Pensionskasse decken im Alter oft nicht das gesamte frühere Einkommen. Wer über längere Zeit reduziert arbeitet, sollte deshalb aufmerksam hinschauen und gezielt Massnahmen ergreifen. Schon kleine Anpassungen beim Sparen oder bei der privaten Vorsorge können helfen, langfristig mehr Kapital aufzubauen – lesen Sie dazu die Tipps 3 und 4.

Tipp 3: Das Potenzial der Pensionskasse ausschöpfen

Ein zentraler Punkt in der finanziellen Vorsorge von Frauen ist die zweite Säule. Bei tieferen Einkommen oder Teilzeitpensen ist oft nicht der gesamte Lohn versichert. Dadurch kann das angesparte Kapital in der Pensionskasse tiefer ausfallen als erwartet.

Ein Blick in den Vorsorgeausweis zeigt, wie die persönliche Situation aussieht. Dabei lohnt sich zu prüfen, ob ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse möglich ist. Ein solcher Einkauf kann mehrfach Vorteile bringen: Er erhöht einerseits das Vorsorgekapital und so in der Regel die Leistungen im Alter, andererseits kann er von den Steuern abgezogen werden.

Tipp 4: Die Säule 3a gezielt nutzen

Die private Vorsorge ist für viele Frauen besonders relevant. Denn mit Einzahlungen in die Säule 3a lässt sich zusätzlich Kapital für später aufbauen, das Vorsorgelücken ausgleichen kann. Gleichzeitig entstehen steuerliche Vorteile, da die Einzahlungen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. 

Regelmässige Einzahlungen – auch kleinere Beträge – können über die Jahre viel bewirken. Dabei gilt: Je früher man anfängt, desto besser. Vorsorgelösungen mit Anlagefokus können dabei helfen, mehr aus dem gesparten Kapital zu machen.

 

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Tipp 5: Früh starten und regelmässig prüfen

Altersvorsorge ist kein Thema, das man mit einem Mal erledigt. Veränderungen im Beruf, beim Einkommen oder in der Familie wirken sich oft direkt auf die finanzielle Zukunft aus. Deshalb lohnt es sich, die eigene Situation regelmässig zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Wer dies tut, schafft langfristig mehr Sicherheit und Flexibilität.

Dabei ist es speziell für Frauen sinnvoll, die Altersvorsorge aktiv anzugehen. Abwechslungsreiche Berufslaufbahnen und das Risiko von Unvorhergesehenem machen eine vorausschauende Planung besonders wichtig. 

Wer langfristig plant und AHV, Pensionskasse und private Vorsorge bewusst kombiniert, schafft eine starke Grundlage für später – und gewinnt heute ein gutes Gefühl für die eigene finanzielle Zukunft.

 

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