Blog

Mit dem neuen CEO von Valiant zu Besuch in seiner Walliser Heimat.
Finanzen

Warum Ewald Burgener und Valiant zusammenpassen

Mit dem neuen CEO der Valiant Bank zu Besuch in seiner Heimat Saas-Balen. Ein Porträt inmitten von traditionellen Walliser Holzhäusern und kraftvollen Gipfeln.
ValOr-17.05.2019|6min
FacebookShare on Facebook
X.comShare on X
LinkedInShare on LinkedIn
Copy Link
E-MailShare by Email

 

«Schauen Sie sich das an!» Allalinhorn, Dom, Täschhorn. Ewald Burgener blickt begeistert auf die weissen Riesen über dem Saastal. «Hier bin ich zu Hause, hier fühle ich mich wohl.» Bestiegen habe er aber noch keinen, sagt der gebürtige Walliser. «Diese Berge verkörpern für mich die Werte von Valiant: geerdet, bodenständig, einfach, aber kraftvoll, unverrückbar.

Sich selber sein

Nun steht er im März 2019 als designierter CEO der Valiant das erste Mal in seinem Leben gleich vor zwei Videokameras und erklärt, wie er die Werte von Valiant seinen Mitarbeitenden vorleben will: «Ich werde einfach mich selber sein, da muss ich mich nicht verstellen.» Sein Leitfaden als CEO ist die neue Vision von Valiant: den Kundinnen und Kunden das Finanzleben am einfachsten machen. «Das ist eine sehr hohe Ambition», ist sich Burgener bewusst. Schaffen will Valiant das beispielsweise mit ihrer Beteiligung am Immobilienmakler AgentSelly. «So verstehen wir früher, was unsere Kundinnen und Kunden wollen, und beraten sie bei der Vergabe von Hypotheken besser.»

Einblicke

Ihn selbst hat es schon als Kind interessiert, wie das Finanzwesen funktioniert. «Ich wollte immer bei einer Bank arbeiten», erinnert sich Burgener. Deshalb verliess er mit 16 Saas-Balen und zog hinaus in die weite Welt – vorerst einmal nach Brig ins «Kollegium» wie so viele andere junge Walliser aus den Seitentälern. «Das war eine einschneidende und lehrreiche Zeit, in der ich viele Freunde fand.» Nach der Matura folgten das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bern und seine erste Stelle bei der Schweizerischen Bankgesellschaft (heute UBS) im freiburgischen Düdingen. Danach arbeitete er als Wirtschaftsprüfer für Ernst & Young. «Bei dieser Arbeit erhält man rasch sehr tiefe Einblicke in ein Unternehmen.» In dieser Funktion war er viel unterwegs, in Zürich oder im Ausland. «Das heisst, ich war die ganze Woche nicht zu Hause im Kanton Freiburg. Die Distanz zu meiner Frau und den Kindern hat mich auf Dauer aber belastet.» Er traf einen «Entscheid für die Familie» und wechselte 2002 zur Regionalbanken Holding RBA in Bern, mit deren Werten er sich vollends identifizieren konnte.


«Die Walliser Berge verkörpern für mich die Werte von Valiant: geerdet, bodenständig, einfach, aber kraftvoll, unverrückbar.»

 

2013 schliesslich trat er seine Stelle als Finanzchef von Valiant an. «Viele denken, in dieser Funktion habe man den ganzen Tag mit Zahlen zu tun.» Aber ein Finanzchef sei bei allen grossen Projekten involviert. «Das ist sehr spannend.» So kennt Burgener als CEO bereits die wichtigsten Vorhaben von Valiant und steht für Kontinuität. Das betrifft auch die Firmenkultur an der Spitze: «In der Geschäftsleitung entscheiden wir als Team.»

Gemeinschaft

Teamgeist, Familie, sich aufeinander verlassen können – diese Werte kennt Ewald Burgener aus seiner Kindheit in Saas-Balen, wo die Strasse nach Saas-Grund das steinige Bett der Vispa überquert und sich die dunkelbraunen Holzhäuser an den Hang drängen. «Wenn wir Hockey spielen wollten, mussten wir das Eis selbst präparieren», erinnert sich Burgener. Und so standen die Knaben in der Nacht alle zwei Stunden auf, um die Eisbahn mit dem Feuerwehrschlauch zu spritzen. Solche Erlebnisse hätten ihn für das Leben geprägt. «Ich werde mein ganzes Leben mit Saas-Balen verbunden sein und immer wieder hierher zurückkehren.»

 


Ewald Burgener, seit dem 17. Mai 2019 CEO von Valiant, wohnt mit seiner Familie in Düdingen im Kanton Freiburg. Er ist verheiratet und Vater von drei Töchtern. In seiner Freizeit spielt er Squash, wandert gern und fährt im Winter Ski. 

Das könnte Sie auch interessieren